Datenschutz ist längst kein Thema mehr, das nur große Unternehmen betrifft. Auch Reinigungsfirmen arbeiten täglich mit sensiblen Daten – von Mitarbeiterinformationen über Zugangscodes bis zu Kundendaten aus Hotels, Ferienwohnungen oder Bürogebäuden. Mit klaren Prozessen und digitaler Unterstützung können Sie die DSGVO-Anforderungen effizient erfüllen.
1. Personaldaten richtig verwalten
Reinigungsunternehmen speichern zahlreiche personenbezogene Daten ihrer Mitarbeiter – Arbeitszeiten, Kontaktdaten, Qualifikationen, Einsatzorte und teilweise Gesundheitsinformationen. Damit gehören sie zu den datenschutzkritischen Branchen.Wichtige Grundsätze:
- Datensparsamkeit: Nur Daten erfassen, die für den Zweck tatsächlich notwendig sind.
- Zugriffsrechte beschränken: Nicht jeder im Unternehmen darf alles sehen.
- Sichere Kommunikation: Einsatzpläne nicht per WhatsApp oder unsichere Messenger versenden.
2. Kundendaten professionell schützen
Kundendaten wie Adressen, Ansprechpartner, Objektdetails oder Zugangscodes müssen sicher und nachvollziehbar gespeichert sein. Insbesondere Reinigungsfirmen für Ferienregionen arbeiten oft mit sensiblen Informationen wie Türcodes oder Check-in-Zeiten.Best Practices:
- Verschlüsselte Speicherung aller Adress- und Objektdaten
- Zentrale, statt dezentrale Ablage (keine Zettel, keine Excel-Liste in der Cloud)
- Protokollierte Änderungen für maximale Transparenz
3. Auftragsverarbeitungsverträge (AVV)
Wenn Reinigungsunternehmen digitale Tools nutzen, benötigen sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Softwareanbieter. Dieser regelt, wie personenbezogene Daten verarbeitet, gespeichert und geschützt werden.Achten Sie auf:
- Serverstandort (idealerweise EU oder Deutschland)
- Nachweisbare technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
- Klare Regelungen zu Backup, Löschung und Datenportabilität
- Ansprechpartner für Datenschutz
4. Strafen bei Verstößen: Kein Risiko eingehen
Die DSGVO sieht deutliche Sanktionen vor, die auch kleine Reinigungsunternehmen treffen können.Mögliche Konsequenzen:
- Bußgelder bis zu 20 Mio. € (in der Praxis niedriger, aber spürbar)
- Abmahnungen durch Betroffene
- Verlust von Geschäftskunden aufgrund mangelnder Compliance
- Imageschäden
Fazit
Datenschutz ist kein bürokratisches Hindernis, sondern ein Wettbewerbsfaktor. Wer Mitarbeiter- und Kundendaten sicher verwaltet, gewinnt Professionalität, Vertrauen und Rechtssicherheit. Mit PutzPlanPro setzen Reinigungsunternehmen auf ein System, das Datenschutz integriert, automatisiert und vereinfacht – von der Einsatzplanung bis zur Dokumentation. Sie möchten erfahren, wie PutzPlanPro Ihre Datenschutzprozesse vereinfachen kann? Jetzt Demo anfordern.Digitalisieren Sie Ihre Reinigungsfirma
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